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  • Frau Elsa

SO GEHT OSTERN!

Aktualisiert: 18. Aug 2018

Was passt nicht zu Eiern von glücklichen Freilandhühnern? Die Vor-Österliche Farbchemie-keule. Daher gibts hier einen kleinen Einblick wie Ihr mit Pflanzlichem die schönsten Blau- und Türkisetöne erzielen könnt. Und Heidelbeer-Joghurt gibt es auch...




Es ist doch so: Jedes Jahr denkt man sich "Oh, ich könnte doch dieses Jahr die Eier mal selbst färben", und dann ist man wie immer zu spät und greift zu dem, was der Supermarkt-Industrie-Hase schon vorgefärbt hat.

Aber heuer war es doch irgendwie anders.

Ich hatte das dringende Bedürfnis tagelang mit blaugefärbten Fingern herumzulaufen. Zumindest erzähl ich das jedem der mich darauf anspricht. Zum Glück sind sie schon blassblau und meine Finger schauen nicht mehr aus als hätte ich beim "Mau-Mau" gegen den kompletten Gemeinde-Kindergarten haushoch verloren. 

Eier färben ist keine Raketenwissenschaft - trotzdem hab ich Euch ein bisschen was zusammen geschrieben, damit Ihr jedenfalls die Anfängerfehler auslassen könnt.


“Ostereierfärben mit Pflanzen die im Garten wachsen”

Die Eier auf dem Bild wurden mit 2 verschiedenen Techniken gefärbt.

Einerseits Nagellack - das sind die mit dem Marmoreffekt, andererseits eben natürliche Produkten, das sind die Vollfarbigen.




Heidelbeeren, Tee, Rotkraut - tobt Euch aus!


Die violetten Eier wurden mit Tiefkühl-Heidelbeeren gefärbt. Die habe ich in einem Topf am Herd mit viel Wasser kurz aufgekocht. Dann abkühlen lassen. Zum Schluss abgeseiht. Die Beeren hab ich in ein Joghurt gekippt und gegessen.

Den Heidelbeer-Sud hab ich aufgefangen und darin die Eier unterschiedlich lange eingelegt.


Heidelbeeren färben sehr rasch. Für Pastell-Lila braucht Ihr die nur einige Minuten drinnen lassen. Um ein dunkles intensives Violett zu erhalten einfach ca. 12 Stunden im Sud liegen lassen. Ihr könnt auch 2 TL Essig dazugeben. Damit wird die Farbe intensiver.


Die hellblau bzw. aquafarbigen Eier habe ich mit Tiefkühlrotkraut gefärbt. Da braucht Ihr aber Geduld. Unter 2 Stunden kommt da keine wirkliche Farbe auf die Eier. Aber es lohnt sich. Die Farben sind ein Traum. Da herkömmliches TK-Rotkraut auch Fett beigemischt hat, welches sich unter Umständen auf dem Eiern ablagern kann, werden die Eier möglicherweise gesprenkelt. Sieht man auch auf dem Bild ganz gut. Ich mochte es, mich hat es also nicht gestört. Wer das nicht mag, kommt nicht umhin frisches Rotkraut zu kaufen, zu schneiden und zu kochen. Das Tiefkühl-Rotkraut macht Ihr einfach im Mikrowellenofen heiss und dann müsst Ihr zumindest 1 Glas  Wasser dazu geben.  Abseihen, Abkühlen lassen und danach in den Sud die Eier einlegen. Für ein schön gefärbtes aquafarbiges Ei müsst Ihr es schon 12 Stunden (oder besser noch eine länger) liegen lassen.




Ich habe auch Früchtetee versucht. Damit erzielt Ihr einen recht hübschen Beigeton. Sieht man ganz gut am zweiten Bild.


Ihr könnt natürlich auch das Ei zuerst in Rotkraut legen für 3 Stunden und dann ganz kurz - so 5 Minuten - in den Heidelbeersud legen. Damit wird das Blau kühler. 


Und wenn ich nun wen von Euch mit blauen Fingern auf der Strasse gehen sehe, weiß ich das Ihr den Blogeintrag gelesen habt....








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